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BSC Sportfreunde Itzehoe : VfL Kellinghusen |
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Geschrieben von Administrator
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Mittwoch, 12. November 2008 |
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BSC Sportfreunde Itzehoe : VfL Kellinghusen = 1:1
Gerechtes Remis im Spitzenspiel
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Großer
Bahnhof an der Kaiserstraße: Die Partie zwischen dem Tabellenzweiten
und dem direkten Verfolger in der Kreisklasse A sorgte im Vorwege für
eine Menge Fragen auf Seiten der Kellinghusener. Kann die Serie von
zuletzt sechs Spielen ohne Niederlage aufrechterhalten werden? Ist der
VfL in der Lage, sich nach den wenig begeisternden Leistungen gegen
Oelixdorf/Nordoe und Neuenbrook/Rethwisch spielerisch deutlich zu
steigern? Oder werden die Sportfreunde der erwartet starke Gegner sein,
der seinem Gast konsequent die Grenzen aufzeigt?
Die Antworten gaben beide Teams auf dem Rasen, und sie schienen in der
Anfangsphase sehr deutlich auszufallen, denn der Gastgeber spielte den
VfL regelrecht an die Wand. Dieser konnte sich aus der Umklammerung
überhaupt nicht befreien, so dass der frühe 0:1-Rückstand niemanden
überraschte. Ebenso wenig verwunderte die Tatsache, dass der Treffer
nach einem weiten Einwurf fiel – eine brandgefährliche Waffe der
Itzehoer, die nicht zum letzten Mal für Alarm im Kellinghusener
Strafraum sorgte, zumal mit Benjamin Dahl und Jonas Ashitey Spieler zur
Stelle waren, die sich im Luftkampf bestens auskennen.
Der Gegentreffer schien die Akteure in blau und weiß daran erinnert zu
haben, dass man sich mitten in einem bedeutenden Fußballspiel befindet,
dementsprechend wurde das Spielgeschehen zunehmend in das Mittelfeld
verlagert, wo sich der VfL nicht zuletzt dank der spielerischen
Qualitäten von Hansi Schnoor, Björn Schnoor und Ole Schulz eine leichte
Dominanz erarbeiten konnte. Folglich boten sich einige gute Chancen zum
Ausgleich, die Konrad Tomaschewski und Jan-Ole Inderhees jedoch nicht
zu nutzen wussten. Trotzdem sollten die Angriffsbemühungen der
Staebe-Elf belohnt werden. Einen präzise gezirkelten Freistoß von Björn
Schnoor konnte der Itzehoer Schlussmann nicht in den Griff bekommen, so
dass Martin Bujack den Ball nur noch in das leere Tor einzuschieben
brauchte.
Nach dem Seitenwechsel bekamen die Zuschauer weiterhin ein attraktives
Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten geboten. Die Sportfreunde
machten aus jedem Einwurf in Tornähe eine potentielle
Einschussmöglichkeit, während der Gast insbesondere bei Standards
auftrumpfen konnte, wobei sich Libero Martin Bujack als
torgefährlichster Akteur herausstellte. Doch seine Versuche blieben
ebenso erfolglos wie die von Stefan Kahrau und erneut Konrad
Tomaschewski, denen ein kräftiger Schuss Torjägerblut fehlte.
Nach 90 Minuten stand das Unentschieden, mit dem beide Mannschaften
aufgrund des Spielverlaufes durchaus zufrieden sein können. Und auch
die Anwesenden haben keinen triftigen Grund, sich zu beklagen, bekamen
sie ein ansehnliches und faires Spiel zweier Mannschaften geboten, die
konstruktiv und mit hohem Einsatz agierten, anstatt den typischen
Kreisklassen-Mauerfußball an den Tag zu legen.
Eifrig – Bujack – Seidler (Treskatsch), Kiepert – Kahrau, Randschau,
Schulz, H. Schnoor, B. Schnoor, Inderhees (D. Lorenz) – Tomaschewski
(Hühnert) |
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 12. November 2008 )
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VfL Kellinghusen : SV Neuenbrook/Rethwisch |
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Geschrieben von Administrator
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Mittwoch, 5. November 2008 |
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VfL Kellinghusen : SV Neuenbrook/Rethwisch = 2:1
Erfolgreich, aber wenig überzeugend
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Schon
Jürgen Klinsmann machte sich als einstiger Nationaltrainer die
Psychologie der Farben zu Nutze, um aus seinen Mannen noch ein wenig
mehr herauszukitzeln. Aus diesem Grund wurden die grünen
Ausweichtrikots in die Mottenkiste befördert und eine rote Montur aus
Herzogenaurach angeliefert. Den Beweis, dass eine rote Trikotage sowohl
die Einsatzbereitschaft als auch die Aggressivität bei den Trägern
steigern soll, blieben die Kellinghusener Spieler während der Partie
gegen den SV Neuenbrook/Rethwisch jedoch schuldig. Am Ende reichte eine
sehr durchwachsene Leistung zu einem knappen Sieg gegen eines der
Kellerkinder aus der Kreisklasse A.
Trotz Heimvorteil zeigte sich der VfL nicht fähig, das Spielgeschehen
über einen längeren Zeitraum zu diktieren. Fehlpässe, Stellungsfehler
und eine merkwürdige Lethargie lähmten den Spielaufbau und luden den
Gast zu einigen vielversprechenden Einschusschancen ein. Angenommen
wurde nur eine von ihnen, und zwar nach einem Eckball, der das
Fehlverhalten des Kellinghusener Deckungsverbandes schonungslos
aufdeckte. Nun waren die Hausherren endgültig gefordert, in punkto
Offensive einige Gänge höher zu schalten, doch es klemmte gewaltig im
Getriebe. Die Mittelfeldmotoren Hansi und Björn Schnoor konnten keine
nennenswerten Impulse geben, zudem ließen die Flügelspieler Stefan
Kahrau und Jan-Ole Inderhees Dynamik und Abgeklärtheit vermissen, so
dass die Stürmer Daniel Lorenz und Konrad Tomaschewski weitestgehend in
der Luft hingen. Dass es dennoch zum Ausgleich kam, war dem unbändigen
Willen Hansi Schnoors zu verdanken, der erst mit einem Torschuss aus 15
Metern scheiterte, den Abpraller dann aber konsequent verwertete.
Nach dem Pausentee übernahmen die Hausherren ein wenig mehr das
Geschehen, dennoch ließen sich insbesondere technische Defizite nicht
von der Hand weisen. Hinzu gesellte sich eine Mischung aus Unvermögen
und Unglück, vorgetragen vom Sturmduo Lorenz/Tomaschewski. Während
ersterer mit einem wuchtigen Kopfball nur die Torlatte traf, gelang es
Konrad Tomaschewski, mittels eines Stoppversuches rund einen Meter vor
dem leeren Tor den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern. Als
Entschädigung legte ein Neuenbrooker Abwehrspieler Daniel Lorenz das
Leder direkt vor die Füße, was zur 2:1-Führung führte. Im Anschluss
wurde es bunt: Ein Nachtreten wurde von Schiedsrichter Christian Schulz
mit einem Platzverweis geahndet, die folgenden Proteste der Gäste
wurden mit einer wahren Flut an gelben Karten nebst einer gelb-roten
Karte im Keim erstickt. Leider fehlte dem VfL an diesem Tag einfach die
Cleverness und der Wille, die personelle Überlegenheit in Zählbares
umzuwandeln, im Gegenteil, ein platziert getretener Freistoß klatschte
kurz vor Schluss noch an das Gebälk des Kellinghusener Gehäuses.
Fazit: Mund abputzen und weiterspielen. Angesichts des nächsten Gegners
– dem BSC Sportfreunde Itzehoe – sollte die fahrlässige bis
phlegmatische Spielweise allerdings in ein selbstbewusstes,
ideenreiches und bedingungslos kämpfendes Verhalten umgemünzt werden,
damit die niederlagenfreie Serie kein jähes Ende findet.
Eifrig – Bujack – Kiepert, Treskatsch – Randschau, H.Schnoor (Schulz) –
Kahrau, B.Schnoor, Inderhees – Tomaschewski (T. Staebe), D. Lorenz |
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 5. November 2008 )
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